Die Geschichte von Nordhalden

Die älteste bekannte Erwähnung Nordhaldens war im Jahre 1167 unter dem Flurnamen “Northaldun”. “Nort” stand für die Himmelsrichtung, “Haldun” für Halde oder Abhang.

Die ersten Bewohner waren vermutlich Aussiedler aus dem Ort Bargen in der Schweiz. Dass Nordhalden aber bereits vor seiner urkundlichen Erwähnung besiedelt worden sein muss, lässt sich aus zahlreichen Funden aus vorchristlicher und germanischer Zeit erkennen.

Nordhalden war auch ein Bauerndorf, doch die landwirtschaftliche Nutzfläche war im 16.Jahrhundert zu klein, so dass die Bauern sich einen Zuerwerb suchen mußten. Das traditionelle Handwerk hielt somit Einzug.

Nordhalden zählt heute, zusammen mit seinem Ortsteil Neuhaus, 199 Einwohner, hat eine Gemarkungsfläche von 356 ha, liegt 691 m ü. M. und direkt an der Schweizer Grenze, die auch auf dem Fußweg zu erreichen ist. Durch die 1995 abgeschlossene Dorfsanierung hat sich Nordhalden zu einem schmucken Örtchen, mit einem von Brunnen, Blumen und Bäumen geprägten Ortsbild entwickelt.